opera senza


Presse



"...Der Reiz der Besetzung liegt vor allem in der Vielfalt der kammermusikalischen Aufgaben, denn vom solistischen Hervortreten einzelner Stimmen über instrumentale Dialoge bis hin zu einer fast orchestralen Geschlossenheit ermöglicht die paarweise Besetzung der Bläser ein reiches Spektrum an Schattierungen und Ausdrucksmöglichkeiten..."
20.06.08,Patrick Lülsdorf, Kölnische Rundschau, Don Giovanni in Lohmar

"..."Oper ohne". Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte man die deutsche Übersetzung des Ensemblenamens "opera senza" deutlich ausprechen: "Oper ohne". Daraus folgt die Frage: "Ohne was denn"? Oper ohne Worte spielen die neun Kammermusiker, die hauptberuflich im Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks tätig sind. Als Harmoniemusikformation treten die acht Musiker und eine Musikerin also in ihrer Freizeit auf - bei diversen Festivals und bei Kammerkonzerten im WDR-Funkhaus in Köln.
Freude an der Harmoniemusik und Spaß am kammermusikalischen Spiel motiviert "opera senza". Und das ist dem Ensemble anzuhören: Es musiziert voller Energie und schöpft das Potenzial seines Instrumentariums aus. "Oper ohne Texte" spielt "opera senza", die Musik erzählt keine Geschichte und transportiert dennoch eine Handlung. Gefühle, Bilder, Atmosphären schafft "opera senza" im kleinsten kammermusikalischen Rahmen..."
16.09.2007, Maja Ellmenreich, Deutschlandradio

"...Doch man spürt im kammermusikalischen Kleid, im schönen Klang der "Harmonie" den dramatischen Atem. Als "opera senza" präsentieren sich kammermusikalisch durchtrainierte Routiniers, alle aus dem Verband des WDR Sinfonieorchesters Köln stammend, in perfekter, virtuoser Spiellaune. An den Bläserpulten schalten und walten farblich sensibel abschattierende Oboen und Klarinetten, bravourös ihre Soli blasende Hörner und tüchtige Fagotte, die gelenkig durch die brummigen Register kurven. Schließlich streicht einer, zupft und streichelt liebevoll seinen Bass. Dass jede Instrumentengattung in doppelter Besetzung auftritt, unterstreicht die saftige Klangintensität...."
24.07.07., Prof. Egon Bezold, www.klassik.com